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Was ist Yogatherapie?

Alternative Heilmethoden unterscheiden sich von den schulmedizinischen Heilweisen, indem sie Körper und Geist als Einheit betrachten und in vielen Fällen auch die Arbeit mit dem Körperenergiefeld einschließen. Doch die Yogatherapie geht noch ein Stück weiter, denn sie schließt die Arbeit mit der Wesensessenz (Seelenessenz oder im Buddhismus Buddhanatur), sowie die gezielte Arbeit mit dem Bewusstsein und eine dem entsprechende Änderung unserer Betrachtung dieser Welt mit ein. Beispielsweise betrachtet das Yoga schwierige Erfahrungen nicht als negativ, da diese Chancen beinhalten Resilienz zu entwickeln und lehrt, wie man auch in den schmerzvollen Phasen des Lebens mit der inneren Kraft und Glückseligkeit verbunden bleibt. Yoga lehrt uns, uns über unsere wahren Motive klar zu werden und diese neu auszurichten und das Leben so anzunehmen wie es sich uns offenbart, mit allem Schmerz und all seiner Schönheit.

Wir arbeiten dabei mit Techniken aus folgenden drei Bereichen:

Der erste Bereich
Die Arbeit mit dem physischen Körper und seinem Energiefeld
Hier arbeiten wir mit Yoga-Asanas und dem Atem, auch mit Pranayama, der Lenkung von Energie im Körper. Sowohl die körperlichen Übungen als auch der Atem haben einen umittelbaren Einfluss auf unser psychisches Befinden – und auch wenn sich dieser Weg hauptsächlich auf den Körper bezieht, können wir ihn nicht von unserem psychischem Befinden abtrennen.

Der zweite Bereich
Die Arbeit mit dem Mental- und Emotionalkörper
Hier arbeiten wir mit der Energie von Glaubens- oder Gedankenkonstrukten und den Gefühlen die dadurch verursacht werden. Dieser Weg umfasst Elemente aus der kognitiven Verhaltenstherapie und der Meditation. Wir hinterfragen uns selbst, das was wir über uns und die Welt in der wir leben denken. Wir lösen Energien alter schmerzvoller (oder auch freudvoller) Erfahrungen auf („Samskaras“), welche unser Leben negativ beeinflussen und unsere Weiterentwicklung verhindern. Diese Arbeit bezieht wiederum die körperliche Ebene der Asanas mit ein, um die Energien auf allen Ebenen zu lösen.

Der dritte Bereich
Die Arbeit mit spirituellen Elementen
Dazu gehört in erster Linie die Entwicklung der richtigen Betrachtungsweise dieser Welt und unseres Lebens, dieser Weg enthält aber auch Rituale und Initiationen. Hier geht Meditation in die Tiefe um uns zu lehren wie man seine Wesensessenz berührt, wie man immer und immer wieder hineintaucht, um letztendlich darin zu verweilen. Diese Methoden erfordern Grundkenntnisse der ersten beiden Bereiche, da dieser Weg ohne die richtige Motivation, ohne die Arbeit an der Psyche und ohne einen gesunden Körper mit intaktem Körperenergiefeld keine erstrebenswerten Ergebnisse bringt, sondern meistens eher das Gegenteil.

Der Yogaweg ist auch als therapeutischer Weg immer ein Weg des Erwachens und der Erkenntnis, da der einzige Weg dauerhaften Glücks im Erkennen der Natur des Geistes liegt. Dieser Weg bedeutet, all das Loszulassen, was wir nicht sind – und das ist nicht immer einfach, aber nachhaltig und dauerhaft heilsam befreiend.