Meditation und Entspannungsverfahren

Zum Umgang mit Alltagsbelastungen und Stress eignen sich Meditation und Entspannungsverfahren:

  • einfache Atemübungen sind sehr effektiv
  • Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen
  • Autogenes Training
  • Achtsamkeitstraining
  • einfache Meditationen (z.B. Antar Mouna)
  • Klangmeditationen (Meditation begleitet mit Klangschalen)
  • Yoga Nidra

Die Wahl der richtigen Methode richtet sich immer nach der Frage „Für wen und wann?“, denn Meditation und Entspannungsverfahren sind so individuell wie die Menschen selbst. Aktuelle Termine findest Du hier.

Atemübungen
Beginnen mit der „Yogischen Grundatmung“. Diese Form der Atmung ist unser eigentlicher natürlicher Atem, den die meisten Menschen leider vergessen oder nie gelernt haben. Wer diese Atemtechnik integriert hat, wird immer und überall auf diese Weise atmen – egal ob beim Meditieren oder beim Joggen.

PME – Progressive Muskelentspannung
Die PME allein reicht oft nicht aus um Entspannung zu erzeugen und ist nicht das effektivste Mittel. Trotzdem ist es schön diese Technik zu kennen und sie ist ein wundervolles Mittel die Entspannung am Ende einer Yoga-Asana Stunde zu vertiefen.

Autogenes Training
Ist eine westliche Abwandlung von Yoga Nidra. Autogenes Training hat viele positive Wirkungen auf die Gesundheit und ist für Anfänger gut geeignet – während erfahrenere Yogis wahrscheinlich das indische Orginal vorziehen werden.

Achtsamkeitstraining
Die Achtsamkeit ist etwas, das eigentlich jeder Mensch haben sollte. Auch hier geht es darum etwas wieder zu erlernen, das wir in unserer westlichen Wirtschaftsgesellschaft verloren haben.

Einfache Meditationen und Klangmedtationen
sind ebenfalls entspannend – so lange sie nicht zu tief gehen. Mehr zum Thema Meditation weiter unten.

Yoga Nidra
wird auch der „Yogische Schlaf“ genannt. Es ist eine Form der Selbsthypnose und bietet die Möglichkeit ein Sankalpa (besondere Form der Affirmation) im Bewusstsein zu verankern.


Was man über Meditation wissen sollte

Meditation bringt die Gedanken zu Ruhe und basiert oft auf dem Atem. Um zu Entspannen ist es wichtig, nicht zu tief und zu lange in der Meditation zu verweilen, weil Meditation an sich kein Entspannungsverfahren ist. In der Meditation schwingen unsere Gehirnwellen anders als im Alltagsbewusstsein, daher kann sich das Bewusstsein ausdehnen. Die westliche Psychologie spricht hier vom Zugang zum Unbewussten, während die Yogis diesen Begriff nicht kennen (da Yoga viel älter ist als dieser recht neue westliche Begriff). Die Yogis kennen die Eigenschaft des Bewusstseins sich auszudehnen und zusammenzuziehen. Im zusammengezogenen Zustand nehmen wir weniger wahr als wenn sich das Bewusstsein ausdehnt, beispielsweise in der Meditation. Und das bedeutet, dass die Meditation uns Dinge bewusst macht, die zuvor unzugänglich waren.

Man kann es damit vergleichen, dass wenn man zum Baden in einen See hineingeht, zunächst der Morast aufgewühlt wird und das klare Wasser trüb und schlammig wird, und je mehr man darin wühlt, desto schlimmer wird es. Und jedes Mal, wenn man wieder hinein geht, wird neuer Schlamm aufgewühlt. Doch es setzt sich auch wieder und wird ruhig und klar. Meditation ist ein Weg unser Bewusstsein zu erforschen und unsere Psyche aufzuräumen. Sich der geistigen Muster und Überzeugungen bewusst zu werden. Sein Licht und den Schatten zu sehen. Schmerz und Freude zu fühlen. Meditation wird dein Leben verändern, erst im Innen und dann im Außen. Sie nimmt alles weg, was Du nicht bist und was nicht zu dir gehört.

Um diesen Weg zu gehen braucht es eine sehr heile und stabile Psyche. Viele Lehrer tiefer greifender yogischer Meditationstechniken empfehlen, dass man mindestens zwei Jahre Psychotherapie hinter sich hat oder auf eine andere Weise mit sich selbst und seinem Leben ins Reine gekommen ist, BEVOR man sich auf diesen Weg macht. Aus diesem Grund biete ich hier auf dieser Website nur die therapeutische Form einfacher Meditation an – tiefgreifendere Meditationen, Blogposts über spirituelles Erwachen und Energiearbeit findest Du auf meiner anderen Website www.ametrin.de