Sahasrāra – das Kronenchakra

Sahasrāra – das Kronenchakra

Sahasrara das Kronenchakra

Sahasrāra – das Kronenchakra
Farbe: Violett
Themen: Unsere Verbindung mit dem Kosmos und mit allem was um uns ist. Das Geistige und das Physische als Einheit zusammenbringen (Violett enthält 50% Rot).

Sahasrāra – Kronenchakra Keypoints:

  • Veränderung
  • Transformation
  • Transmutation
  • geistige Führung
  • Trauer, Schmerz, Schwere
  • Abschied, Loslassen
  • Einheit von Himmel und Erde

Das Kronenchakra Sahasrāra ist unser energetisches Tor zu den feinstofflichen Sphären, die im menschlichen Energiefeld über uns liegen. Es ist das siebte und letzte “interne” Chakra im System der sieben Chakras oder Regenbogen-Chakrasystem. Obwohl seine Farbe Violett noch zu den Sekundärfarben gehört, sind seine Themen eigentlich nicht von dieser Welt. Das Violett besteht aus zwei Farbanteilen, dem Blau und dem Rot. Das bedeutet, dass im Kronenchakra Himmel und Erde zu gleichen Teilen zusammenfinden und sich zu etwas Neuem, einem höheren Prinzip vereinen.

Die Brücke dazu finden wir im dritten Auge, in dem die Energie aus dem Bereich der Zirbeldrüse in der Mitte des Kopfes zunächst in einem 90° Winkel nach vorne zur Stirn und dann im einem 45° Winkel nach oben fließt. Dieser Energiefluss war sowohl in den Tantras, als auch den alten Ägyptern bekannt. Er markiert den Übergang von der stofflichen in die feinstoffliche Welt. Sahasrāra wird oft als der tausendblättrige Lotus bezeichnet, dessen Spitze von einen Funken aus weißem Licht geschmückt wird. Dieser Funke steht symbolisch für die externen Chakras, die sich weiter oben in unserem Energiekörper befinden.

Sahasrāra ist wortlos und in diesem wortlosen Raum finden Himmel und Erde in uns zusammen. Durch die Vereinigung des Stofflichen im Rot mit dem Geistigen im Blau verändern sich die beiden Grundfarben zu etwas Neuem, dem Violett. Das Violett ist die Farbe der Veränderung, sie steht für Transformation und auch Transmutation, welche die Dinge in eine höhere Schwingung erhebt und somit feinstofflicher werden lässt. Das Rot löst sich auf im Blau, ist aber noch greifbar, denn wir können den Scheitel unseres Kopfes berühren und fühlen dort ein Prickeln, wenn Energie durch unser Kronenchakra fließt.

Wir Menschen gehen einen Weg des Erwachens und Aufwachens. Durch diese geistige Weiterentwicklung fängt unser Körper langsam an höher zu schwingen. Viele Menschen fühlen auf diesem Weg sogenannte Aufstiegssymptome (ascension symptoms), weil der physische Körper viel sensitiver auf alles Grobstoffliche reagiert. Dazu gehören beispielsweise Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Wetterfühligkeit, Migräne und manchmal auch Probleme mit tiefschwingenden grobstofflichen Substanzen. Je höher der Körper schwingt, desto besser nimmt er Homöopathie und Energiemedizin aller Arten an. Die feinstofflichen energetischen Anteile des Körpers nehmen viel mehr wahr – da geht es nicht nur darum ob ein Lebensmittel Bio ist oder nicht, es geht auch darum wo es gewachsen ist und ob es haltbar gemacht oder bestrahlt wurde, auch die Lagerung und Verpackung ist entscheidend. Jeder Mensch muss selbst entscheiden, was für ihn gut ist. Es gibt unterschiedliche Wege für verschiedene Menschen – und das ist genau das, was wir hier in dieser Welt brauchen.

Die Farbe Violett, oder auch Purple genannt, war früher den Geistlichen vorbehalten. In unseren Breitengraden spielt das Violett noch bei den Sterbesakramenten eine Rolle, denn auch hier geht etwas Stoffliches hinüber ins Geistige, die Seele verlässt den physischen Körper um auf einer höheren Ebene zu verweilen.

Der Vollton Violett kann unsere tiefste Traurigkeit widerspiegeln, ein Mensch der den Purple trägt ist oft so traurig, dass er wünschte er wäre nicht inkarniert, denn im eher schwerfälligen physischen Körper ist die Seele nicht so leicht und frei, wie in den höheren Sphären. In der materiellen Welt geschieht Veränderung langsamer und vollzieht sich dramatischer. Und die Materie hat generell andere Bedürfnisse, die anstrengender zu bedienen sind. Die Seele kann von Luft und Liebe leben, doch der physische Körper kann das eben nicht – oder zumindest solange nicht, bis wir Samādhi, die höchste Stufe des Yoga, erreicht haben.

Walk by faith, not by sight.

St. Germain

Im Violett kommen wir als Mensch im physischen Körper dem Geistigen nahe. Körper und Geist existieren auf einem Kontinuum. Der Körper ist der grobstofflichste Teil unserer Seele, das heisst Körper und Geist sind nicht voneinander getrennt und im Violett können wir das bewusst erfahren. Das läuft natürlich nicht immer ganz reibungslos, jedoch eröffnet uns die Anbindung nach oben im Kronenchakra neue Einsichten und Wege. Wir folgen unserer geistigen Führung und leben immer noch in dieser Welt – aber in unserer Essenz sind wir nicht von ihr.

Wir sind der Geist in der physischen Hülle.

Zu den Chakras gibt es eine Reihe von Yogastunden und Workshopsonline und vor Ort.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.