Svādhiṣṭhāna – das Sakralchakra

Svādhiṣṭhāna – das Sakralchakra

Svādhiṣṭhāna – das Sakralchakra
Farbe: Orange
Themen: Der physische Körper, rechte und linke Körperseite, männliche und weibliche innere Anteile und das Gleichgewicht zwischen diesen Anteilen. Den Körper als Tempel der Seele lieben.

Svādhiṣṭhāna – Sakralchakra Keypoints:

  • der physische Körper
  • die Körperseiten rechts und links
  • unsere männlichen und weiblichen inneren Anteile
  • Schock und Trauma
  • Lebensfreude und Leidenschaft

Im Sakralchakra verbinden wir uns mit unserem physischen Körper als dem berührbarsten Aspekt unserer Seele. Körper und Seele existieren auf einem Kontinuum, der Körper ist der grobstofflichste Teil unserer Wesensessenz und aufgrund seiner Manifestation können wir ihn berühren. Der Körper ist wie eine harte Schale für unseren göttlichen Kern. Er beschützt und lenkt uns und wenn wir ihn richtig behandeln, nähren und wertschätzen kann er zu einem wertvollen Werkzeug werden, das uns hilft die leise Stimme unserer Seele wahrzunehmen und zu verstehen. Er ist ein Tempel der Seele.

Leider sieht die Realität in der materiellen Welt oft anders aus. Wir stopfen ungesundes Essen in unseren Körper, stressen uns bis zur Erschöpfung, zwingen dem Körper ungesunde Work-Outs auf oder liegen faul auf den Sofa. Auch eine 40 Stunden Arbeitswoche mit einseitiger körperlicher Belastung ist nicht das, wofür der physische Körper geschaffen wurde. Und obwohl wir dem Körper so viele Dinge antun, die ihm wesensfremd sind, versucht er uns zu beschützen so gut und so lange er es kann. Er verschließt Wunden und heilt blaue Flecken.

Humpty Dumpty sat on a wall,
Humpty Dumpty had a great fall.
Not all the kings horses, not all the kings men,
could put Humpty together again.

Alice im Wunderland

But the Orange/Orange can!

Vicky Wall (über die B26 von Aura-Soma)

Manchmal begegnen uns in dieser Welt Dinge, vor denen uns der Körper nicht beschützen kann, und die ihn maßlos verletzen; so sehr verletzen, dass nur das Gefühl bleibt, dass unsere wertvolle physische Schale in tausend Stücke zerbrochen ist und unsere Seele nie wieder heilen wird. Nicht immer läuft das Leben so, wie wir es uns gewünscht haben. Manchmal wird aus einem Traum ein Trauma, und wir befinden uns in einem Zustand innerer und/oder äußerer Schockstarre oder fühlen uns, als wären wir wie Humpty Dumpty in tausend Teile zerbrochen, ohne Aussicht auf Heilung oder Besserung unseres Zustands. Doch die Heilung gibt es, auch wenn es sich zunächst nicht so anfühlt.

Das Orange führt uns in ein ganz spezielles Gefühl der Heilung – nämlich wenn unsere tiefsten Wunden, das was wir am meisten vor allen anderen und möglicherweise vor uns selbst verbergen, ans Licht kommt um erlöst zu werden. Das ist ein Gefühl, das sich mit Worten kaum beschreiben lässt – und das es wert ist erlebt zu werden. Doch um diese Erfahrung zu machen, müssen wir uns zunächst die Finger verbrennen.

When you walk on fire, then you will know,
that life is the passion burning inside your soul.
If you seek the distance, then you will see,
that your divine is your reality.

4 Hero

Wer die volle Leidenschaft des Orange und des Sakralchakras auskosten will, tendiert auch dazu mit dem Feuer zu spielen. Wer nur aus seinem Sicherheitsdenken heraus agiert und keine Risiken eingeht wird nie die volle Intensität dieses Energiepunktes erleben. Und wer mit dem Feuer spielt, der kann sich die Finger verbrennen. Dadurch fühlen wir Lebendigkeit.

Die innere Arbeit an den Farbthemen des Orange kann die Leidenschaft zu Leben in uns entfachen. Die Sekundärfarbe Orange ist die Brücke zwischen den Grundfarben Rot und Gelb, dem Wurzelchakra und dem Solarplexus. Sie ist der Schlüssel dazu, sich wahrhaft lebendig zu fühlen.

Zu den Chakras gibt es eine Reihe von Yogastunden und Workshopsonline und vor Ort.

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